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Erneute Spende der Biberburg an den Bruno Manser Fonds

Der zweite Biberburg-Kulturanlass im neuen Jahr widmete sich einmal mehr einem wichtigen Projekt des Bruno Manser Fonds aus Basel. Da der ursprünglich vorgesehene Referent Baptiste Laville sehr kurzfristig nach Sarawak/Malaysia reisen musste, sprang die Projektleiterin, Sophie Schwer, selber ein – dies trotz fortgeschrittener Schwangerschaft. Ausführlich und auch ein bisschen stolz konnte sie dem Publikum das gelungene und beendete Kartierungsprojekt vorstellen. Zusammen mit der lokalen Bevölkerung, den Penan, konnten 23 Kartenblätter realisiert werden. Diese dienen in erster Linie dazu, der Regierung von Sarawak den Landbesitz der Penan zu beweisen, um das Land vor Abholzung und Plantagenbau zu bewahren. Ein ebenfalls wichtiger Aspekt ist aber auch, Geschichten und bedeutende Orte für die nächsten Generationen dokumentieren zu können. Im Anschluss an das Referat mit Kurzfilm aus dem Penangebiet beantwortete Sophie Schwer noch etliche Fragen aus dem interessierten Publikum.

Das Publikum-Interesse rührt sicher auch daher, dass das Geld, das im Anschluss an das Referat an Sophie Schwer übergeben wurde, aus dem Spendenkässeli der Biberburg stammt, das die Besucher der  Kulturanlässe sehr grosszügig gefüttert hatten.

So konnte Urs Gsell, Präsident der Biberburg, Sophie Schwer einen Check von Fr. 2‘465.— überreichen. Und nach dem Vortrag war auch klar, was mit dem gespendeten Geld passiert, denn trotz abgeschlossenem Kartierungsprojekt geht dem Bruno Manser Fonds die Arbeit für den Schutz des Regenwaldes und der indigenen Bevölkerung – leider – nicht aus.

Hirschthal, 17. Januar 2019/cw